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Innovation

Ulrich Karrenberg

Weshalb wir umdenken sollten

Es sind zwei oder gar drei Entwicklungen, die es nach Meinung des Verfassers unabdingbar notwendig erscheinen lassen, "Information Technology" im Unterricht vollkommen anders zu unterrichten als bisher:

Die heutige Hard- und Software (im weitesten Sinne) werden in wenigen Jahren vom Markt gefegt sein aufgrund des technischen Fortschritts sowie der Nichtberücksichtigung neuer Normen und Standards, die z.Z. durchweg weltweit vereinbart werden. Es dürfte demnach nicht gerade der beruflichen Mobilität auf diesem Gebiet dienen, die Schüler mit Faktenwissen über vergangene und heutige Techniken bzw Hard- und Software zu überschütten. Was aber wird langfristig Bestand haben?

Der Trend geht vollkommen eindeutig hin zu "Systems on a Chip", d.h. zu hochkomplexen signaltechnischen Systemen, die auf einem einzigen Chip untergebracht sind oder in Zukunft erst recht sein werden. Die Armada von -zig tausend verschiedenen ICs wird verschwunden sein. Was soll man aber unterrichten bei einem System-Chip, aus dem 300 Beinchen hervorschauen?

Der Trend geht zusätzlich noch zu frei programmierbaren Schaltungen (z.B. FPGAs), auf denen sich teilweise zudem noch Prozessorkerne befinden. Selbst Analogschaltungen lassen sich bereits heute hier integrieren. Hochkomplexe signaltechnische Systeme werden also künftig maßgeschneidert erstellt werden können (ASICs). Welche Fachkompetenz wäre vonnöten, um solche Systeme erstellen zu können? ....(Text vom Mai 1997 !!)

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